Teil 02: Bosnien-Herzegovina - Kroatien

Es regnet in Dubrovnik - Zeit für einen Diensttag: Kleider waschen, Blog aktualisieren. Schon morgen geht's weiter Richtung Montenegro/Albanien. Dort freue ich mich auf die Berge! Und die Wetterprognosen verheissen Gutes...


Mi, 20.05.2015: Nemésandórháza – Balaton – Tihany – Kaspovar – Szigetvar – Barc – Daruvar (Kroatien) – Gradiska – Nova Topola (Bosnien-Herzegovina)

Es war einiges zu packen, dazu machte ich zuerst eine kalte Naturdusche, fühlte mich danach aber wunderbar frisch. Ich brauchte über eine Stunde, bis ich endlich alles perfekt zusammengepackt hatte.

Voll gepackt fuhr ich hoch zu Christoph und Yella für Kaffee und Frühstück. Ich dankte für den schönen und sehr interessanten Aufenthalt, verabschiedete mich aber nicht nur von ihnen, sondern auch von Edward und Claudia sowie vor Raimund und Heike. Und dann ging’s los. Das Wetter war perfekt. Bald hatte ich den Balatonsee erreicht und fuhr nordwärts Richtung Tihany, wo ich einen Halt machte und die alte Benediktinierabtei besuchte, in der Ende des ersten Weltkriegs der ungarische König Karl IV. festgehalten wurde. Erst hier merkte ich, dass von hier eine Fähre über den See führt. Diese Möglichkeit benutzte ich, weil sich der Himmel im Südwesten bedrohlich verfinstert hatte. Jetzt ging es direkt Richtung Süden durch bewaldetes, fast unbevölkertes Land. Ich erreichte bald Kaspovar. Hier war die Fortsetzung der A67 nur schwer zu finden.

Bei einem Halt kippte mir meine Maschine erneut zur Seite, und ich musste mich erneut von einem Einheimischen helfen lassen, diese wieder aufzustellen. Wiederum lief etwas Kühlerwasser aus. Weil ich glaubte, dass fast kein Wasser mehr vorhanden ist, kaufte ich solches in einer nahen Tankstelle, überfüllte den Tank aber etwas. Es war unterdessen drückend heiss. Aber der sehr geringe Verkehr liess mich gut vorwärtskommen. Bald hatte ich Scigetvar und Barcs erreicht, überschritt die Grenze nach Kroatien. Ich durchfuhr abgelegenes, wenig bewirtschaftetes Land. Viele Häuser in den Dörfern stehen in roher Backsteinformation da, sind nicht vollendet. Ich fuhr geradewegs in eine schwarze Gewitterfront, hatte aber Glück, dass ich diese nur am Rand streifte und um einen Gewitterguss herumkam. Bald hatte ich Kroatien durchquert und erreichte die Grenze Bosnien-Herzegovinas (Gradiska). Freundlicher Empfang am Zoll, wo ich allerdings meine Greencard (Versicherungsnachweis) vorzuweisen hatte.

Unterdessen war es schon halb acht Uhr. Eigentlich wollte ich noch bis Banja Luka fahren, aber auf dem Weg passierte ich ein nigel-nagel-neues Motel (Vila Aleksander & Aleksej, bei Nova Topola), in dem ich ein hervorragende Unterkunft fand (32 €). Ich ass eine mittelmässige Pizza, trank zwei Biere und legte mich bald schlafen. Der Wetterbericht verheisst nichts Gutes. Ich muss möglichst schnell Richtung Süden kommen.

Km: 1860

Do, 21.05.2015: Im Regen über Banja Luka nach Jajce

Endlich fand ich einen Ort, an dem das Internet genügend gut war, dass ich den ersten Reise-Blogeintrag aufs Internet stellen konnte. Ich war ja noch von Ungarn genügend vorbereitet, dass dies relativ fix von statten ging.

Am Morgen begann es leicht zu nieseln. Als ich um die Mittagszeit zusammengepackt und abfahrtbereit war, konnte ich mich wenigstens auf den ersten Kilometern trotz stark bewölktem Himmel auf eine trockene Fahrt freuen. Dies änderte sich jedoch schon in Banja Luka schlagartig, als ich dem Fluss Vrbas entlang Richtung Bergland fuhr. Die Fahrt führte durch enge Schluchten und immer steileres, dicht bewaldetes Gelände. Und der Regen wurde dementsprechend stärker. Es war eine sehr sorgfältige und vorsichtige Fahrweise gefragt, denn der Belag war glitschig und nicht leicht zu befahren. Der Vrbas ist offenbar ein Mekka für Wildwasserfahrer. Trotz des garstigen Wetters entdeckte ich auf dem Fluss trainierende Kanufahrer und einige voll besetzte Schlauchboot-Crews. Eigentlich wollte ich bis Visoko fahren, aber Petrus heutige „Schüttleistung“ ging mir immer mehr auf den Wecker, sodass ich in Jajce Halt machte und im Hotel Stari Grad eine gute Unterkunft fand (29 €). Sogar eine Garage stand zur Verfügung, immer eine gute Voraussetzung für eine Übernachtung, denn mein Töff ist mir sehr lieb…

Die Wasserschleusen blieben gleichwohl geöffnet. Trotzdem machte ich mich auf einen Rundgang durch diese zwar etwas heruntergekommen, aber doch spannende Stadt. Jayce war offenbar im Bosnien-Krieg (1992-95) ziemlich involviert. Noch immer zeugen Schusslöcher in den Wänden von alten, nicht renovierten Häusern von der Gewalt. In Jajce befindet sich ein grosser Wasserfall, dessen Wassermassen sich im tosenden Aufprall auf das Becken darunter weitere Wasserpartikel in die Luft schleudern (als ob es davon nicht schon genug hätte…). Ich testete meine GoPro-Kamera (die ja wasserdicht ist). Was für ein Natur-Schauspiel! Dann wanderte ich Richtung Burg und alte Kirche aus dem 13. Jahrhundert, von der aber nur noch der Turm übriggeblieben ist. Das Geld (oder die Unwichtigkeit christlicher Religion hier) fehlt für eine Renovation. Gleich daneben stünde ein traditionelles Haus aus dem 15. Jahrhundert, das leider während des Krieges in den Neunzigern zum Opfer gefallen ist. Tito soll hier einmal Unterschlupf gefunden haben. Leider waren die Katakomben gleich daneben geschlossen. Diese unterirdischen Gemächer und Schlupfwinkel hätte ich gerne besucht.

Ich hatte einen Bärenhunger, als ich zurück im Hotel war. Zwei Bachforellen aus den hiesigen Gewässern sowie lokaler Schafskäse und fritiertes Bosna-Brot waren sehr lecker.

Km: 1960

Fr, 22.05.2015: Es schüttet weiter: Jajce – Travnik – Visoko – Kresevo – Konjic – Mostar

Es regnete nicht mehr am Morgen. Dies wollte ich benutzen, um weiter Richtung Süden vorzudringen, um dieser unsäglichen Front endlich zu entkommen. So packte ich meine Siebensachen schnell zusammen und war schon vor neun Uhr unterwegs Travnik. Es musste ein kleiner Pass (936 m.ü.M.) überwunden werden, und – man errät es leicht – meldete sich der grosse Regen zurück. Travnik ist wenig sehenswert, der Verkehr Richtung Sarajevo dafür umso stärker. So war ich froh, bald rechts abbiegen zu können. Ich wollte heute einen ganz besonderen Ort besuchen – Visoko.

In Visoko gab es 2006 einen richtiggehenden Hype, als der der Esotherik nahestehende Dr. Osmanovic behauptete, hier seien Überreste einer 12‘000-jährigen Hochkultur gefunden worden, die unsere Weltgeschichte grundlegend verändern würde. Dieser Amerika-stämmige Bosnier behauptete, dass hier mehrere bis 220 m hohe Pyramiden gestanden hätten – noch höher als die ägyptischen Pyramiden. Es wurde tatsächlich mit freiwilligen Helfer versucht, Teile dieser Pyramiden freizulegen. Man fand auch unterirdische Gänge, Osmanovics Theorie blieb aber sehr umstritten, obwohl die Hügel rund um Visoko tatsächlich Pyramidenform aufweisen. Wissenschaftler aus aller Welt prüften den Wert dieser leider nicht professionell durchgeführten Ausgrabungen. Die Regierung beteiligte sich gar daran und witterte wohl ein grosses touristisches Potenzial.

Ich erreichte Visoko gegen die Mittagszeit und wollte hier eigentlich übernachten, fand aber kein genügend vertrauenswürdiges Hotel, sodass ich mit Vollpackung die schmale, geteerte Strasse Richtung „Sonnen-Pyramide“  nahm. Dieser Berg ist tatsächlich pyramidenförmig, ist aber stark bewaldet. Ich erreichte beinahe den Gipfel, als ein Kleinbus entgegenkam, dem ich auszuweichen hatte. Ich bog auf eine kleine, lehmige Seitenstrasse ein, der Bus passierte, ich hatte aber die grössten Schwierigkeiten, wieder auf den sehr steilen Weg einzubiegen. Alle Vorsicht genügte nicht; das Hinterrad drehte durch, und da lag ich schon wieder auf der Seite. Ich bin tatsächlich wesentlich weniger wendig als mit meiner alten Kawasaki, zudem ist sie etwas höher gebaut, sodass ich mit den Füssen weniger stabilen Bodenkontakt habe. Sofort lud ich mein Gepäck ab, soweit das möglich war, nur ein schwerer Seitenkoffer war zwischen Töff und Boden blockiert. Es war schon ein wahrer, rückenquälender Kraftakt nötig, um meine Maschine wieder auf die Räder zu hieven, aber es gelang mir. Dies war auch nötig, denn keine Menschenseele war weit zu breit auszumachen.

Dann galt es wieder, all das Material aufzuladen und ganz vorsichtig einen zweiten Einbiegversuch zu starten, der glücklicherweise gelang. Oben stehen heute ein paar verlassene Bungolows, man baut noch an einem kleinen Hotel, aber die Theorie der Pyramiden ist anscheinend verflogen. Gleichwohl wollte ich den Gipfel der Sonnenpyramiden erreichen. Die Wassergötter hatten auch ihr Einsehen und stoppten mit ihren Güssen. Eine alte Frau erklärte mir auf Bosnisch die riesige Errungenschaft dieses Ortes, verkaufte mir ein Cola, einen bosnischen Kaffee und ein Paar gestrickte Wollsocken (5 €). Ich erachtete sie als genug vertrauenswürdig, auf mein Material aufzupassen, während ich zum Gipfel hochkraxelte und wenigstens mit einer schönen Aussicht belohnt wurde. Der Landschaft fehlte nur der Sonnenglanz und die Weitsicht. Aber der Pyramiden-Hype scheint definitiv verflogen zu sein, niemand ist hier und interessiert sich dafür…

So fuhr ich zurück nach Kiseljak und von dort nahm ich eine Seitenstrasse Richtung Kresovo. Unterdessen hatte es wieder stark zu regnen begonnen. Zudem fand ich im abgelegenen Kresovo zuerst die Strasse Richtung Konjic nicht. Diese nur teils geteerte Strasse, wahrlich überflutet von Sturzbächen der niedergehenden Regenfälle, durch dicht bewaldetes Gebiet war ein Abenteuer für sich, weil ich nicht wusste, ob ich mich auf dem richtigen Weg befinde und auch, weil die Strasse sich in engen Haarnadelkurven bergwärts schlängelte. Aber schliesslich war meine Intuition richtig – ich erreichte die Hauptstrasse zwischen Sarajevo und Mostar, die bei starkem Verkehr steil bergab ging. Wenn ich nur nicht ausrutschte! Aber ich fuhr vorsichtig und kam doch ganz gut vorwärts. Landschaftlich wäre auch diese Strecke bestimmt eine Augenweide gewesen, aber Wolken versperrten die Sicht auf die immer höher werdenden umstehenden Gebirgszüge. Ab Konjic wären die Aussichten wohl noch imposanter gewesen, aber unterdessen schüttete es wie aus Kübeln, die Regenwolken stauten sich offenbar an diesen Bergen und wollten sich gerade jetzt unbedingt entleeren. Es ging kilometerweit durch von der Drezanka gebildeten Schluchten; diese wurde immer wieder gestaut, sodass man an dunklen, unheimlich anmutenden stillen Gewässern vorbeifuhr.

Mostar begrüsste mich mit einem wahren Wolkenbruch. Ich suchte in aller Ruhe die Pansion Rose, leicht ausserhalb des uralten Stadtzentrums gelegen. Triefend nass lud ich mein Gepäck von meinem Fahrzeug. Meine Ausrüstung wurde heute wahrlich einer Dichtigkeitsprüfung unterzogen. Und die Stiftung Warentest würde meiner Ausrüstung eine Maximalnote geben, wenigstens das…

Nach einer herrlich warmen Dusche suchte ich – mit Regenschirm der Hausdame bewaffnet – die Altstadt auf, die in dieser Weltuntergangsstimmung einen beinahe mystischen Eindruck auf mich machte. Die Brücke von Mostar – zerstört während des Bosnien-Krieges, wurde wieder aufgebaut. Was für ein pitureske, touristisch gut ausgebaute Altstadt. Im Sadrvan-Restaurant gab’s bosnischen Kebab und ein Carpaccio. Aber auch auf dem Heimweg regnete es noch, meine Hose war auch mit Schirm triefend nass geworden…

Km: 2257

Sa, 23.05.2015: Ein Tag in Mostar

Ja, es gibt sie auch, die Sonne in Bosnien-Herzegowina. Am Morgen zogen zwar immer noch schwere Wolken vorüber, aber je länger der Tag dauerte, umso mehr zeigte sich die Sonne. Nach dem Frühstück mit Omelette und bosnischem Joghurt machte ich mich bald auf in die wirklich sehenswerte Altstadt Mostars, überquerte die berühmte Brücke bei Sonnenschein. Aber je schöner das Wetter ist, umso  mehr Touristen hat es.

Mostar lebt offensichtlich vom Tourismus, unzählige Souvenirshops mit den kitschigsten Kleinoden säumen die engen Gassen. Mostar blickt auf eine sehr bewegte nahe Geschichte zurück. 1993 bekriegten sich christliche Kroaten auf der einen Seite der Brücke mit den moslemischen Bosniaken auf der anderen Seite der Brücke. Dies gipfelte darin, dass die mehrere Jahrhundert alte Brücke, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, zerstört wurde. Noch heute ist ein Zusammenleben der beiden Volksgruppen schwierig, beide Seiten haben beispielsweise ein eigenes Postsystem in der Stadt aufgebaut.

Nach einem Bier lag ich lange auf einem grossen, behauenen Steinbrocken beinahe unter der Brücke, bewaffnet mit meinem e-reader, in dem ich mit meinen Reiseführern die nächsten Tage und vor allem einzuholenden Visa plante. Das dürfte vor allem aber Georgien ein Abenteuer für sich sein… Es war ein Kommen und Gehen. Es war lustig zu beobachten, wie sich die vielen Japaner oder Koreaner in Pose stellten und sich aus allen Lagen fotografierten. Aber auch Schulklassen besuchten diesen geschichtsträchtigen Ort. Aber da waren auch wagemutige Einheimische, welche sich für ein Obulus von den Touristen von der zwanzig Meter hohen „Old bridge“ in die kalte, stark ziehende Neretva stürzten, sehr zur Freude der beobachtenden Zuschauer. Nach einem weiteren Bier ass ich in einem traditionellen Restaurant einen bosnischen Kalbsspiess – recht lecker. Dazu kredenzte ich ein Glas „Blatina“, den einheimischen Hauswein.

Km: 2257

So, 24.05.2015: Angenehme Fahrt von Mostar nach Dubrovnik

Ich erwachte schon recht früh. Das Wetter war perfekt, um den nächsten Teil meiner Reise unter die Räder zu nehmen. Am Morgen braucht es jeweils seine Zeit, bis ich all meine Utensilien gepackt und geladen habe. Ich fuhr talabwärts in südlicher Richtung und erreichte bald die kroatische Grenze. Die grossen Berge hatte ich also schon früher hinter mir gelassen. Und da war es nun, das sehnlich herbeigewünschte Meer in Form des Neretva-Kanals, eine schmale Meerenge zwischen Festland und Peljesac- und Korcula-Insel.

Bald erreichte ich einen weiteren Zoll – Neum, das wieder zu Bosnien gehört, das hier einen kaum 20 km breiten Zugang zur Adria hat. Unterdessen waren die Wolken wieder dichter geworden. Gleichwohl war die Fahrt entlang Kroatiens Küste sehenswert und angenehm verkehrsarm. Dubrovnik erreichte ich um die Mittagszeit, fuhr gleich in dessen Zentrum zur Altstadt. In der Nähe war aber keine valable Unterkunft zu finden, sodass ich zurückfuhr und eine kleine Pension am Eingang der Stadt (Perica Knogo, 30 €) fand. Nach dem Abladen des Gepäcks wollte ich aber möglichst schnell einen Augenschein der Altstadt nehmen. Wo Weltkulturerbe, da viele Touristen. Dubrovnik ist auch im Mai ziemlich voll. Nach einem Bier machte ich einen Rundgang auf der sehr intakten Stadtmauer (100 Kuna, 1 Sfr. = 7 Kuna), da merkt man schon, dass Dubrovnik die teuerste Stadt Kroatiens ist. Diese Ausgaben lohnten sich aber alleweil, denn die Aussichten auf die engen Gassen der Stadt, die Innenhöfe, die kleinen Gärten und sogar kleinen Fussball- und Basketball-Plätze waren hervorragend. Gegen Abend meldete sich die Sonne zurück. Auf einer Mauer genoss ich liegend die warme Sonne, aber an einen Sprung ins Meer ist momentan noch nicht zu denken, noch ist es zu frisch.

Auch Dubrovnik war zwischen 1992 und 1995 in den Jugoslawien-Konflikt involviert. Serben und Montenegriner beschossen auch die Altstadt mit schweren Geschützen. Es wurde viel zerstört, aber unterdessen wieder aufgebaut. Der Tourismus erlitt dadurch einen markanten Einbruch und erholte sich erst anfangs der Nullerjahre wieder. Heute ist der Tourismus bestimmt die Haupteinnahmequelle.

Bei einem Gang durch die alten Gassen entdeckte ich ein besonderes Fischrestaurant. Austern und Sushi à la Hrvatska waren dann auch besonders gut…, Margherita und Kaffee in einer Bar mit vielen jungen amerikanischen Touristen ebenfalls.

Mo, 25.05.2015: Pausen- und Regentag in Dubrovnik

Meteocentrale.ch hatte mich auch diesen Morgen nicht betrogen, denn ich war darauf gefasst, dass es stark bewölkt ist, und der Regen setzte bald ein. Also war ein „Diensttag“ angesagt: Kleider waschen, Schreiben, Fotos bearbeiten, Film schneiden. Aber da ist noch ein besonderes Highlight. Ich hatte heute Mailkontakt mit Jah aus China (ridechina.com), der mir von zwei englischen Mitinteressenten schrieb. Ed ist ebenfalls ein Jahr lang unterwegs – nach Australien. Da bin ich nur schon einmal glücklich, dass für China eine valable Lösung greifbar wird, auch wenn mich die 23 Tage Reisezeit durch China 6800 $ kosten…

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Kommentare: 3
  • #1

    Janet (Dienstag, 26 Mai 2015 15:53)

    Hoi Urs
    Endlich habe ich Zeit gefunden, mich in deine schillernden Reiseberichte zu verträumen.
    Diese werden heute Abend ein schönes Guet-Nacht-geschichtli für Valentin und Ladina abgeben- in Etappen natürlich!
    Ich freue mich, dass bei dir nebst kleineren Pannen alles rund läuft und du gesund und gfrässig bist.
    Marie hat auch schon nach dir gefragt und lässt dich herzlich grüssen.
    Wir geniessen den momentan etwas regnerischen Frühsommer mit Rollerbladen, Velofahren, Klettern im Engadin, Flohmarkt, Fussballmatch in Montlingen und Schule, Schule... es läuft immer viel Verschiedenes. Mein Garten platzt aus allen Nähten und die Arbeit geht mir nicht aus.
    Ich freue mich auf die Fortsetzungsgeschichten deiner Reise und wünschen dir viele trockene Sonnenetage... Küsse von allen.... Janet

  • #2

    ...die andere Schwester... (Mittwoch, 03 Juni 2015 14:41)

    Hoi Urs,
    Ich war nach deinem letzten Bericht richtig gespannt auf die Fortsetzung.
    Ungarn hat mich besonders interessiert, weil ich ja mit der Kollegin eine weitere Etappe der Donau entlang Richtung Serbien mit dem Velo in Angriff nehmen werde im Sommer. Also auch ich werde in den Osten fahren, nur nicht ganz so weit wie du......
    Behalte deine Maschine im Griff!! Bis auf weitere Nachrichten freut sich
    Andrea und die restlichen Eglis

  • #3

    Dani (Mittwoch, 17 Juni 2015 22:36)

    Hallo Sturzi, ich beneide dich schon ein wenig. Den ersten Teil deiner Tour habe ich auch schon mit dem Motorrad erlebt. Mostar z.B. ist eine sehr schöne Stadt und es gibt zahlreiche feine Restaurants für eine Rast. Sei weiterhin vorsichtig und geniesse deine Reise in das Unbekannte.
    Good luck. Dani
    N.B. Herzlichen Dank für das tolle Fotobuch unseres Las Vergas Trips. Super gemacht : )